Der Mongole

Der Mongole

€ 19,00

Roman

Reinhard Stöckel

Pressestimmen

"Nicht nur überaus einfühlsam, sondern auch, trotz aller Schwere, wunderbar leicht erzählt.”

Mitteldeutsche Zeitung

“Voll sprachlicher Schönheit und poetischem Reiz…”

hermann

“Poetisch, zugleich fesselnd, erdnah und leicht satirisch angehaucht.”

Lausitzer Rundschau

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224 Seiten, 11,5x18 cm
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-99014-177-9

 

Fahrerlose Züge oder Drohnen, die schwere Einkaufstaschen in der Luft nach Hause befördern (und dabei schon mal von frechen Spatzen gekapert werden): Wir schreiben das Jahr 2025, als Radik, ein Mann um die 30, an einen verlassenen Flecken Deutschlands unweit der polnischen Grenze reist, um im Auftrag seines Professors Wölfe zu beobachten. Seine wahre Leidenschaft aber gilt dem Sonnentau, den er in den Lausitzer Mooren zu finden hofft. Die Suche nach dieser seltenen fleischfressenden Pflanze gerät dabei zur geheimnisvollen Reise zu Radiks Wurzeln: Sie führt in die politisch bewegte Zeit der 1990er-Jahre, als die Deutsche Larissa und der desertierte Sowjetsoldat Sayan, wegen seiner tuwinischen Abstammung der Mongole genannt, eine tragische Liebesgeschichte durchlebten ...
Es ist der fesselnde Plot dieser deutsch-russischen Romeo und Julia-Variation, es sind die Einblicke in die tuwinische Ethnie genauso wie die herrlich skurrilen Szenen der schönen neuen Welt, die Reinhard Stöckels neuen Roman zum Lese-Ereignis machen. Ganz nebenbei besticht "Der Mongole" durch die präzis gesetzte Sprache, die den Autor als ganz großen Erzähler ausweist.

Reinhard Stöckel (c)Hella-Kiss.jpg

Reinhard Stöckel
geboren 1956, lebt in der Niederlausitz nahe Cottbus. Bibliothekar, studierte am Leipziger Literaturinstitut, arbeitete u. a. als Gießereiarbeiter und Publizist, im ITService.
Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Theaterstücke und Kinderbücher.
Zuletzt erschienen die Romane "Der Lavagänger" (2009) im Aufbau Verlag und "Der Mongole" (2018) im Müry Salzmann Verlag.