Inge Dick

Inge Dick

€ 15,00

Vom Licht berührt

Gerda Ridler (Hg.)

„Das Licht ist ja eigentlich unfassbar.“

Inge Dick

Mit Texten von Ralf Christofori und

Gerda Ridler sowie einer Fotostrecke von

Christian Kain

erscheint im April

Anzahl:
Vorbestellen

ISBN 978-3-99014-315-5

ca. 60 S., zahlr. Farb- und SW-Abb.

19 x 24,5 cm, französische Broschur

ca. EUR 15,–

 

„Das Abstrakte und Reduzierte hat mich irgendwann nicht mehr losgelassen,“ bekennt Inge Dick, deren Lebenswerk um das Phänomen Licht kreist. Als flüchtigen Träger von Farbe und Zeit macht sie es sich in immer neuen Gestalten zur poetischen Aufgabe. Als würde das Licht selbst zeichnen! Das sanfte Wandern von Lichtreflexen bzw. Lichtfarben im Lauf eines Tages wird in ihren Bildern zu einer stillen Choreografie der Zeit. Oft bedient sich die Künstlerin auch der seriellen Form; kaum Veränderung, dafür stetig. Ihre Medien sind Malerei, Fotografie und Film.

Inge Dicks vielfältige Beiträge zur abstrakten und konkreten Gegenwartskunst bezeugen sie als eine der bedeutendsten Vertreterinnen der zeitgenössischen experimentellen Fotografie und des Films – national wie international. Höchste Zeit, der gefragten Künstlerin, die bald ihr 85. Jahr vollendet und deren Wirken fünf Jahrzehnte umfasst, eine erste umfassende Retrospektive zu widmen und dazu eine konzise wie aussagekräftige Publication!

Zahlreiche Preise, darunter Alfred-Kubin-Preis – Großer Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Bildende Kunst (2011); Österreichischer Kunstpreis für Künstlerische Fotografie (2020); Peter C. Ruppert Preis für Konkrete Kunst in Europa (2022); Kunstpreis der heijo + gisela hangen-stiftung für das Lebenswerk (2024).

 

Inge Dick, Boston blue, 1999, Großformat-Polaroid, 264 x 133 cm

© Bildrecht Wien, 2025 / Foto: Christian Schepe, Linz

 

Inge Dick
1941 in Wien geboren, lebt und arbeitet am Mondsee. Seit 1971 als freischaffende Künstlerin im Bereich Malerei tätig, seit 1979 entstehen Foto- und Polaroid-Arbeiten, seit 2007 Serien mit Digitalfilm. In jüngster Zeit experimentiert sie mit der Farbe Gold.
Die Werke der Künstlerin sind in wichtigen Museen und Privatsammlungen im In- und Ausland vertreten und werden seit 1971 in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt.

Gerda Ridler
Kunsthistorikerin, Kulturmanagerin und gerichtlich beeidete Sachverständige für Kunst nach 1945. Seit 2022 künstlerische Direktorin der Landesgalerie Niederösterreich in Krems an der Donau.